Paris 1. Tag
Schöner, aber auch super anstrengender Tag. Gegen 14h30 im Hotel Ibis an der Avenue de Clichy angekommen. Bis zur Zimmerbesetzung dann noch eine halbe Stunde, aber Zimmer ok: mit Shampoo und Duschzeug, Flachbildfernseher - was will man mehr? Kostenloser WIFI-Anschluss. Eine Hose hätte fast Abfahrt um einige Minuten verschoben. da die Superhose unbedingt mit nach Paris wollte. Vom Hotel mit der Metro - erst einmal in die andere Richtung, da unsere Richtung mega-voll war. Dennoch auf der Champs-Elysées gelandet, die Geschäfte und den Arc de Triomphe bewundert. Zu Fuß weiter zum EIFFELTURM. Wie schön der abends aussieht, blinzelt jede Stunde verschämt. Und die Aussicht...
Fast auf kulinarisches Essen bei Mac Doof verzichtet, gegen 22h30 nachgeholt.
Paris 2.Tag
Nach gutem Frühstück (Müsli, Croissants, Brot, Joghurt, Obst, Säfte, Espresso, Café, Tee.... zum Friedhof Montmartre gelaufen, kleine Ein- oder Mehrzimmergruften in Häuschenform, Heinrich Heine besucht. "Denk' ich an Deutschland in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht" Aber bei uns tun es auch Schüler...
Dann zum Sacré-Coeur, eine Kirche im Zuckerbäckerstil, in der sogar eine Messe für uns
abgehalten wurde. Auf dem Platz mit den vielen Malern (Place du Tertre) gewesen, aber keine Karikatur anfertigen lassen. Zu gewagt?? Nach dem Moulin" Rouge", im selbigen Viertel mit dem Kapitza-Bus zum Louvre gefahren. Pyramide, kleiner Triumphbogen und Obelisk am Concorde Platz inklusive. Und dann die Mona Lisa, die ja hier eigentlich La Joconde heisst... Klein ist sie, aber gesehen muss man sie schon haben...
Von da aus zum Centre Pompidou - dann relaxen im Hotel. Jetzt gleich Notre Dame und dann noch eine Bootsfahrt auf der Seine und Feiern in Kyras Geburtstag.
Paris 3.Tag
Vive la France
Der Traum der französischen Hauptstadt lag in der Luft. Zum Entsetzen der Schülerschaft bereits um sechs Uhr (eine Uhrzeit, die die Meisten gar nicht kennen) . Dann begann die achtstündige Busfahrt, welche zwei Pausen beinhaltete. Bereits auf der Périphérique, die Autobahn, die um die Stadt herum verläuft, dass sich das alles lohnen wird: Uns begrüßte der Eiffelturm!
Das Ibis-Hotel, in dem welchem wohnten war sauber und nett eingerichtet, sprich in jedem Zimmer stand ein Fernseher. Allerdings konnte das Viertel
(17. Arrondissement), in welchem sich das Hotel befand, nicht durch seine Schönheit überzeugen: Das Marzahn von Paris.
Davon ließ man sich aber nicht abhalten, die Gegend unsicher zu machen und begab sich mit einer Gruppe von 47 Personen in die Pariser Metro. Dummerweise genau in der Rush Hour, was dazu führte, dass man nicht vom Fleck kam, da die Waggons extrem überfüllt waren. Durch einen taktischen Meisterplan der Gruppenführerin und alter Pariser Häsin Frau Stopfel, gelang es dann schließlich doch noch, über Umwege, eine U-Bahn zu erhaschen.
Über die Champs Elysées ging es dann zum Arc de Triomphe und von dort aus weiter zum alles überragenden Wahrzeichen Paris' und Frankreichs: La Tour Eiffel.
Zu Beginn machte sich bei einigen ein mulmiges Gefühl in den Beinen und der Magengegend breit, dann aber sprang man über seinen Schatten und erlebte die Stadt der Liebe in ihrer romantischsten Phase: Des Nachts (mehr oder weniger, es war eher der späte Abend). Für viele Schüler war dies das Highlight schlecht hin.
Der nächste morgen begann mit dem Frühstück um acht Uhr morgens im Hotel, um diese Zeit waren einige gerade mal eingeschlafen. Dann machte man sich auf in Richtung Montmartre, genauer gesagt zur Sacré Cœur. Auf dem Friedhof von Montmartre besuchten wir Heinrich Heine.
Nach dem kurzen Besuch der momentanen Messe in der “Zuckerbäckerkirche” bewunderten die, die nicht zum Souvenir-Shoppen gegangen waren, die dortigen Künstler. Anschließend wanderte die gesamte Gruppe, über die Vergnügungsmeile hinweg zur Moulin Rouge. Dort wartete bereits der Busfahrer, allerdings im Bus, um uns zum Louvre zu fahren.
Neben der Mona Lisa (oder auch “La Jaconde”) gab es auch noch andere Kunstwerke, die von der breiten Masse aber leider ignoriert wurden.
Die nächste Station war das Centre Pompidou. Auf dem Vorplatz nutzte ein bestimmter Schüler die Möglichkeit, um auf der Gitarre eines dortigen Gauklers “Highway to Hell” mit dessen gesanglicher Unterstützung vorzutragen. Wenngleich auch die Leistung des Fremden nicht mit dem Talent von Bon Scott mithalten konnte.
Nach zweieinhalbstündiger Pause im Hotel steuerte der Klan auf die Notre Dame zu. Nach einigen, gefühlten hundert Fotos enterte die Truppe das Boot, mit welchem man die Gewässer der Seine befuhr.
Um Punkt zwölf feierte man dann vor der Lobby des Hotels den Geburtstag einer Zehntklässlerin und begab sich daraufhin ins Bett.
Der Letzte Tag war leider gekommen.
Nach einem abermals frühen Frühstück verfrachtete man sich und sein Gepäck in den Bus. Auch wenn es zwei Schülerinnen nicht für nötig hielten früh aufzustehen und es somit versäumten, sich rechtzeitig im Bus einzufinden. Nach einer Verzögerung ging es dann auch schon zur Garnier-Opéra und zu den Galleries Lafayette. Nach dem man sich mit Luxusgütern (vom nahe gelegenen McDonalds) eingedeckt hatte, ging es weiter zum Schloss von Versailles. Auf der Suche nach einem geeigneten Parkplatz für den Reisebuss, unterhielt der Busfahrer auf amüsante Art und Weise die Lehrer in vorderste Reihe. Obwohl Spiegelgalerie und Raum des Napoleons als kulturell wertvoll gelten, schien der riesige Garten viel interessanter zu sein.
Und es folgte die Rückfahrt.
Lieber Herr Henkemeyer,
ich hoffe, dass dieser Text zu einer (für mich)
zufriedenstellenden Deutschnote beiträgt.
Hochachtungsvoll
Ihr “kleiner” Franzose
,